Februar 2026 – ein Monat an der Schwelle
- Ada

- vor 4 Tagen
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Saturn und Neptun eröffnen einen neuen kollektiven Zyklus
Der Februar 2026 gehört zu den astrologisch bedeutendsten Monaten dieses Jahrzehnts. Er steht ganz im Zeichen der Konjunktion von Saturn und Neptun auf 0° Widder am 20. Februar, die einen neuen, rund 36 Jahre dauernden Zyklus einleitet. Diese Konstellation markiert eine tiefgreifende kollektive Schwelle: Alte Ideale verlieren ihre Tragfähigkeit, während neue Visionen beginnen, Gestalt anzunehmen – jedoch nicht ohne innere Klärung, Disziplin und Verantwortung.
Der Monat entfaltet sich in mehreren klaren Phasen. Ein starkes Wassermann-Feld zu Beginn aktiviert Zukunftsvisionen, kollektive Prozesse und neue gesellschaftliche Impulse. In der Mitte des Monats verdichten sich die Energien durch Finsternisse und den Eintritt von Saturn in den Widder. Gegen Ende verlagert sich der Fokus zunehmend auf Integration, Rückzug und innere Orientierung.
1. Februar 2026 – Vollmond im Löwen
Vollmond im Löwen, gegenüber der Sonne im Wassermann.
Dieser Vollmond bringt das Spannungsfeld zwischen individueller Selbstverwirklichung und kollektiver Ausrichtung deutlich ins Bewusstsein. Während der Wassermann Zukunftsvisionen, gesellschaftliche Konzepte und gemeinschaftliche Ideale aktiviert, richtet der Löwe den Fokus auf das persönliche Herz, den eigenen Ausdruck und die Frage nach innerer Wahrheit.
Emotionen können in diesen Tagen intensiv sein, besonders dort, wo das Bedürfnis nach Anerkennung, Wertschätzung oder kreativer Entfaltung lange zurückgestellt wurde. Gleichzeitig fordert dieser Vollmond dazu auf, zwischen authentischem Selbstausdruck und bloßer Selbstinszenierung zu unterscheiden. Der sich ankündigende Saturn-Neptun-Zyklus verlangt Aufrichtigkeit und innere Substanz.
Dieser Vollmond wirkt wie ein erster innerer Prüfstein: Welche Impulse sind wirklich lebendig und tragfähig? Was möchte aus dem Herzen heraus gelebt werden – auch dann, wenn dafür keine äußere Bestätigung erfolgt?
Yogische Praxis – Herz und Aufrichtung
Asana-Schwerpunkt:
Bhujangasana (Kobra)
Anahatasana (Herzöffnende Haltung / schmelzendes Herz)
Sukhasana (Einfacher Sitz) oder Padmasana (Lotussitz) mit aufgerichteter Wirbelsäule
Pranayama:
Ruhige, bewusste Bauchatmung – Dirgha Pranayama (dreiteilige Atmung)
Yogisches Prinzip: Satya – Wahrhaftigkeit gegenüber sich selbst, insbesondere im Ausdruck eigener Bedürfnisse und Wünsche.
4. Februar 2026 – Uranus wird direktläufig im Stier
Uranus beendet seine Rückläufigkeit im Zeichen Stier.
Mit der Direktläufigkeit von Uranus beginnen Veränderungen, die zuvor innerlich vorbereitet wurden, sich im äußeren Leben zu zeigen. Der Stier betrifft grundlegende Themen wie Sicherheit, Werte, materielle Grundlagen und Körperbewusstsein. Was bisher innerlich infrage gestellt wurde, verlangt nun nach konkreter Umsetzung.
Diese Phase macht deutlich, dass Stabilität nicht länger durch Festhalten entsteht. Sicherheit will neu definiert werden – jenseits von Gewohnheit und Besitzdenken. Veränderung kann sich schrittweise oder überraschend vollziehen, je nachdem, wie sehr an alten Strukturen festgehalten wurde.
Yogische Praxis – Erdung und Stabilität
Asana-Schwerpunkt:
Tadasana (Berghaltung)
Virabhadrasana II (Krieger II)
Pranayama:
Verlängerte Ausatmung im Verhältnis 1:2 (z. B. 4 Sekunden Ein, 8 Sekunden Aus)
Yogisches Prinzip: Aparigraha – das Üben von Nicht-Festhalten an überholten Sicherheiten.
5. Februar 2026 – Merkur Quadrat Uranus
Merkur im Wassermann im Quadrat zu Uranus im Stier.
Diese Konstellation bringt geistige Unruhe und erhöhte mentale Aktivität. Gedanken können sprunghaft, originell und zugleich schwer zu bündeln sein. Unerwartete Informationen oder plötzliche Einsichten können den gewohnten Denkrahmen sprengen.
Auf einer tieferen Ebene zeigt sich ein Konflikt zwischen neuen Ideen und bestehenden Realitäten. Nicht alles, was gedanklich möglich erscheint, ist sofort umsetzbar. Diese Tage eignen sich eher für Beobachtung und Reflexion als für verbindliche Entscheidungen.
Yogische Praxis – Beruhigung des Geistes
Asana-Schwerpunkt:
Paschimottanasana (Sitzende Vorbeuge)
Apanasana (Knie-zur-Brust-Haltung)
Balasana (Kindhaltung)
Pranayama:
Nadi Shodhana (Wechselatmung) ohne Atemanhalte
Yogisches Prinzip: Dharana – Sammlung des Geistes durch Konzentration auf den Atem.
6. Februar 2026 – Merkur tritt in die Fische
Merkur wechselt vom Wassermann in die Fische.
Mit diesem Zeichenwechsel verändert sich die Qualität des Denkens spürbar. Der analytische, zukunftsorientierte Geist des Wassermanns löst sich auf in eine intuitivere, bildhafte Wahrnehmung. Gedanken werden weniger linear, Sprache weniger präzise, dafür öffnet sich ein Raum für Zwischentöne, Symbole und innere Bilder.
Diese Phase unterstützt kreative Prozesse, spirituelle Reflexion und empathisches Verstehen. Gleichzeitig steigt die Gefahr von Missverständnissen, Projektionen oder innerer Verwirrung, wenn klare Grenzen fehlen.
Yogische Praxis – Innere Sammlung
Asana-Schwerpunkt:
Paschimottanasana (Sitzende Vorbeuge)
Janu Sirsasana (Kopf-zum-Knie-Haltung)
Sukhasana (Einfacher Sitz) mit sanfter Wirbelsäulenaufrichtung
Pranayama:
Reine Atembeobachtung (Sakshi Bhava)
Alternativ: sanfte Verlängerung der Ausatmung
Yogisches Prinzip: Pratyahara – bewusster Rückzug von äußeren Reizen, um innere Klarheit zu bewahren.
8. Februar 2026 – Venus Quadrat Uranus
Venus im Wassermann im Quadrat zu Uranus im Stier.
Beziehungen und persönliche Werte geraten in Bewegung. Der Wunsch nach Freiheit, Authentizität und Veränderung wird deutlicher. In bestehenden Verbindungen können Spannungen entstehen, wenn Bedürfnisse lange unausgesprochen blieben.
Diese Konstellation fordert Ehrlichkeit und Offenheit, ohne vorschnelle Entscheidungen zu erzwingen. Sie lädt dazu ein, Beziehungsmuster bewusst zu reflektieren.
Yogische Praxis – Beweglichkeit und Selbstwahrnehmung
Asana-Schwerpunkt:
Baddha Konasana (Gebundene Winkelhaltung)
Malasana (Tiefe Hocke)
Sufi-Kreise (kreisende Bewegungen des Oberkörpers im Sitz)
Pranayama:
Dirgha Pranayama (tiefe, dreiteilige Bauchatmung)
Yogisches Prinzip: Ahimsa – Wahrheit in einer Form ausdrücken, die nicht verletzt.
10. Februar 2026 – Venus tritt in die Fische
Venus wechselt in das Zeichen Fische.
Mit diesem Transit verstärken sich Mitgefühl, Sehnsucht und emotionale Sensibilität. Beziehungen können eine zarte, verbindende Qualität annehmen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, sich in Idealisierungen oder Selbstaufgabe zu verlieren.
Diese Zeit lädt dazu ein, Liebe als verbindende Kraft zu erfahren, ohne dabei die eigene innere Ausrichtung zu verlieren.
Yogische Praxis – Herzöffnung und Selbstfürsorge
Asana-Schwerpunkt:
Supta Baddha Konasana (Liegende gebundene Winkelhaltung)
Anahatasana (Herzöffnende Haltung)
Sanfte Seitdehnungen im Sitzen
Pranayama:
Dirgha Pranayama (dreiteilige Atmung) mit Fokus auf den Brustraum
Yogisches Prinzip: Svadhyaya – Selbstbeobachtung und emotionale Klarheit.
14. Februar 2026 – Saturn tritt in den Widder
Saturn betritt das Zeichen Widder.
Mit diesem Transit verändert sich die Zeitqualität deutlich. Der Widder symbolisiert Anfang, Willenskraft und Impuls. Saturn bringt Struktur, Verantwortung und Begrenzung. Zusammen fordern sie eine bewusste Ausrichtung der eigenen Energie.
Konflikte können offener zutage treten, insbesondere dort, wo Grenzen unklar sind. Es geht darum, für sich selbst einzustehen, ohne destruktiv zu werden.
Yogische Praxis – Ausrichtung und Disziplin
Asana-Schwerpunkt:
Virabhadrasana I (Krieger I)
Virabhadrasana II (Krieger II)
Phalakasana (Plankhaltung) in moderater Dauer
Pranayama:
Gleichmäßiger Ujjayi-Atem ohne Atemanhalte
Yogisches Prinzip: Tapas – bewusste Disziplin und innere Klarheit.
17. Februar 2026 – Neumond und Sonnenfinsternis im Wassermann
Neumond im Wassermann mit ringförmiger Sonnenfinsternis.
Diese Sonnenfinsternis markiert einen tiefen Wendepunkt. Alte Strukturen, Netzwerke oder Zugehörigkeiten können überraschend wegbrechen. Gleichzeitig werden neue kollektive Impulse gesetzt, deren Wirkung weit in die Zukunft reicht.
Diese Zeit verlangt Mut zur Neuausrichtung und Offenheit für Veränderungen, deren Tragweite sich oft erst später erschließt.
Yogische Praxis – Rückzug und Ausrichtung
Asana-Schwerpunkt:
Sukhasana (Einfacher Sitz) oder Vajrasana (Fersensitz)
Sanfte Nacken- und Schulterlösungen
Pranayama:
Natürliche Atembeobachtung
Yogisches Prinzip: Ishvara Pranidhana – Vertrauen in größere Zusammenhänge.
20. Februar 2026 – Saturn-Neptun-Konjunktion auf 0° Widder
Exakte Konjunktion von Saturn und Neptun auf dem ersten Grad Widder.
Diese Konjunktion im ersten Grad des Tierkreises, de kosmischen Spalte, gab es noch nie seit dem es Aufzeichnugen über Sternenumläufe gibt. Diese Konjunktion eröffnet einen neuen kollektiven Zyklus. Ideal und Realität treffen aufeinander. Visionen werden auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Was keine innere Substanz besitzt, kann sich auflösen; was aus innerer Überzeugung getragen ist, beginnt Form anzunehmen.
Diese Zeit fordert innere Klarheit, Abgrenzung und Verantwortungsbewusstsein. Sie markiert den Beginn einer neuen Phase bewusster Verkörperung von Idealen.
Yogische Praxis – Zentrierung und Erdung
Asana-Schwerpunkt:
Tadasana (Berghaltung)
Virabhadrasana II (Krieger II, ruhig gehalten)
Sukhasana (Einfacher Sitz) mit stabiler Aufrichtung
Pranayama:
Verlängerte Ausatmung oder sanftes Ujjayi Pranayama
Yogisches Prinzip: Ishvara Pranidhana – Hingabe an einen größeren Entwicklungsprozess.
22. Februar 2026 – Venus Trigon Jupiter
Venus in den Fischen im Trigon zu Jupiter im Krebs.
Diese harmonische Verbindung bringt emotionale Weite, Mitgefühl und unterstützende Begegnungen. Inmitten der intensiven Umbrüche wirkt sie stabilisierend und verbindend.
Yogische Praxis – Nährung und Verbundenheit
Asana-Schwerpunkt:
Sanfte Herzöffnungen im Liegen
Sanfte Drehungen im Liegen oder Sitzen
Pranayama:
Ruhiger, tiefer Atem – Dirgha Pranayama
Yogisches Prinzip: Saucha – innere Klarheit durch emotionale Ordnung.
26. Februar 2026 – Merkur wird rückläufig
Merkur beginnt seine Rückläufigkeit in den Fischen.
Kommunikation wird unklarer, Missverständnisse sind möglich. Diese Phase eignet sich zur inneren Klärung und Überprüfung bestehender Themen, weniger für neue Vereinbarungen.
Yogische Praxis – Reflektion
Asana-Schwerpunkt:
Lang gehaltene Vorbeugen
Balasana (Kindhaltung)
Pranayama:
Atembeobachtung
Yogisches Prinzip: Mauna – bewusstes Maßhalten in der Kommunikation.
27.–28. Februar 2026 – Mars Quadrat Uranus / Merkur-Venus-Konjunktion
Mars im Wassermann im Quadrat zu Uranus im Stier; Merkur und Venus in Konjunktion in den Fischen.
Innere Spannung, Unruhe und impulsive Tendenzen treffen auf den Wunsch nach Rückzug und emotionaler Nähe. Diese Tage verlangen bewusste Selbstregulation und Achtsamkeit im Handeln.
Yogische Praxis – Ausgleich und Rückbindung
Asana-Schwerpunkt:
Erdende Standhaltungen
Supta Baddha Konasana (Liegende gebundene Winkelhaltung)
Savasana (Totenhaltung)
Pranayama:
Ruhige, gleichmäßige Atmung – Dirgha Pranayama
Yogisches Prinzip: Svadhyaya – bewusste Selbstwahrnehmung in herausfordernden Situationen.sich selbst, insbesondere im Ausdruck eigener Bedürfnisse und Wünsche.
Der Februar führt durch eine kollektive Schwellenzeit.
Zwischen Auflösung und Neubeginn fordert die Zeitqualität bewusste Abgrenzung, innere Zentrierung und die Bereitschaft, Visionen nicht nur zu träumen, sondern Schritt für Schritt zu verkörpern.
Wie möchtest du dich diesem Monat nähern?
Schreib es gerne in die Kommentare.
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Ada



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