Astrologische Zeitqualität Januar 2026
- Ada

- 30. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Ein stiller Übergang – und der Beginn eines neuen inneren Zyklus
Das Jahr 2026 beginnt nicht laut, nicht schnell und nicht mit klaren Antworten. Es beginnt mit einem Innehalten. Mit einem Übergang, der mehr gefühlt als verstanden werden will. Die äußeren Planeten bereiten in diesem Jahr tiefgreifende Zeichenwechsel ab – Prozesse, die nicht sofort sichtbar sind, aber langfristig unser Denken, Handeln und unsere Werte verändern.
Der Januar 2026 steht dabei ganz im Zeichen von Neptun, der sich auf dem letzten Grad der Fische befindet – einem Schwellenraum zwischen Auflösung und Neubeginn. Vieles ist innerlich bereits abgeschlossen, doch noch nicht neu benannt. Alte Vorstellungen verlieren an Halt, während neue Impulse erst tastend Form annehmen. Diese Zeit verlangt weniger Aktion als Ehrlichkeit, weniger Kontrolle als Präsenz. Erdung, Selbstwahrnehmung und bewusste Langsamkeit sind jetzt tragende Kräfte.
Anfang Januar 2026: Wahrnehmung klärt sich – Emotionen wollen Raum
(1.–5. Januar)
1. Januar: Merkur Quadrat Neptun (Steinbock ↔ Fische)
Merkur möchte ordnen, planen und verstehen. Neptun hingegen löst Grenzen auf. In diesem Spannungsfeld können Gedanken verschwimmen, Einschätzungen unklar werden. Was logisch erscheint, fühlt sich nicht stimmig an – oder umgekehrt. Es ist kein guter Moment für endgültige Entscheidungen, wohl aber für Selbstbeobachtung und innere Klärung.
3. Januar: Vollmond im Krebs
Dieser Vollmond bringt emotionale Themen an die Oberfläche. Bedürfnisse nach Nähe, Sicherheit und Zugehörigkeit werden deutlicher spürbar. Innere Unruhe weist darauf hin, wo Fürsorge fehlt – nicht nur im Außen, sondern vor allem sich selbst gegenüber.
Wirkung der Konstellationen
Der Jahresbeginn ist sensibel und durchlässig. Wer versucht, sich über den Verstand zu orientieren, stößt schnell an Grenzen. Erdung entsteht durch Körperwahrnehmung, Rituale und emotionale Ehrlichkeit.
Yoga- & Praxisimpulse
Nadi Shodhana: stabilisiert bei innerer Zerstreuung.
Sanfte Vorbeugen & Yin-Haltungen: beruhigen das Nervensystem.
Vollmond-Ritual: Gefühle benennen, ohne sie lösen zu müssen.
Ahimsa: freundlich mit eigenen Schwächen umgehen.
Erste Januarwoche: Beziehung, Wille und Maßhalten
(6.–10. Januar)
6. Januar: Venus Konjunktion Sonne (Steinbock)
Werte, Beziehungen und Selbstbild rücken zusammen. Es zeigt sich, was wirklich Bedeutung hat – und was nur Gewohnheit ist. Beziehungen wollen verlässlich sein, nicht oberflächlich.
8. Januar: Venus Konjunktion Mars
Nähe, Begehren und kreative Kraft nehmen zu. Bedürfnisse werden direkter gelebt. Diese Energie kann beleben, aber auch Konflikte verschärfen, wenn sie ungeerdet bleibt.
9. Januar: Sonne Konjunktion Mars
Tatkraft und Durchsetzungswille sind hoch. Gut für klare Schritte – weniger für unüberlegte Aktionen.
9.–10. Januar: Opposition zu Jupiter im Krebs
Jupiter verstärkt emotionale Wünsche. Die Sehnsucht nach „mehr“ ist spürbar: mehr Nähe, mehr Sicherheit, mehr Bestätigung. Gleichzeitig droht Überforderung, wenn Grenzen ignoriert werden.
Wirkung der Konstellationen
Diese Tage bringen Bewegung, aber auch das Bedürfnis nach innerem Halt. Wachstum entsteht dort, wo Begeisterung mit Maß und Selbstverantwortung verbunden wird.
Yoga- & Praxisimpulse
Langsame, kraftvolle Sonnengrüße: bündeln Energie.
Standhaltungen: innere Stabilität statt Aktionismus.
Aparigraha: prüfen, wo Übermaß entsteht.
Mitte Januar 2026: Erdung, Klarheit und bewusster Neubeginn
(14.–18. Januar)
14. Januar: Merkur Opposition Jupiter
Gedanken weiten sich, Visionen entstehen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Worte wollen sorgfältig gewählt werden.
15. Januar: Venus Sextil Saturn
Verlässlichkeit in Beziehungen. Gefühle dürfen ernst genommen und tragfähig gestaltet werden.
15. Januar: Venus Trigon Uranus
Neue Impulse beleben Beziehungen. Freiheit und Nähe müssen kein Widerspruch sein.
17. Januar: Venus Sextil Neptun
Feine Wahrnehmung, Mitgefühl und kreative Inspiration vertiefen sich. Gut für stille, kontemplative Praxis.
17. Januar: Sonne Sextil Saturn & Trigon Uranus
Stabilität und Erneuerung arbeiten zusammen. Visionen lassen sich realistisch umsetzen.
17. Januar: Venus wechselt in den Wassermann
Beziehungen werden freier, ehrlicher, weniger besitzorientiert.
18. Januar: Neumond im Steinbock
Ein leiser, aber kraftvoller Neuanfang. Es geht um Verantwortung, Klarheit und um Ziele, die Schritt für Schritt wachsen dürfen.
Wirkung der Konstellationen
Nach innerer Unruhe entsteht nun Boden unter den Füßen. Entscheidungen dürfen nüchtern, aber herzverbunden getroffen werden.
Yoga- & Praxisimpulse
Standhaltungen & Balanceübungen: Aufrichtung von innen.
Sankalpa-Arbeit: realistische Intentionen setzen.
Svadhyaya: ehrliche Selbstreflexion.
Ende Januar 2026: Verantwortung für Visionen
(20.–31. Januar)
20.–23. Januar: Sonne, Merkur & Mars im Wassermann
Der Blick richtet sich nach vorn. Themen wie Gemeinschaft, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit treten in den Vordergrund. Entscheidungen werden sachlicher, unabhängiger.
20.–23. Januar: Venus Konjunktion Pluto
Tiefe Prozesse in Beziehungen und Wertethemen. Ehrlichkeit ist unumgänglich. Machtfragen werden sichtbar.
26. Januar: Neptun tritt in den Widder ein
Ein langfristiger Wendepunkt. Ideale wollen gelebt werden – nicht abstrakt, sondern konkret. Mut, Selbstverantwortung und innere Klarheit werden entscheidend.
28. Januar: Mars Konjunktion Pluto
Verdichtete Kraft. Bewusst eingesetzt, ermöglicht sie Durchbrüche. Unbewusst gelebt, eskaliert sie.
29. Januar: Merkur Konjunktion Venus
Gespräche werden versöhnlicher. Ein guter Moment, um Spannungen zu klären und gemeinsame Werte neu auszurichten.
Wirkung der Konstellationen
Der Monat endet mit Klarheit und Ernsthaftigkeit. Visionen verlangen nach Haltung, nicht nach Flucht. Verantwortung wird zum spirituellen Thema.
Yoga- & Praxisimpulse
Kräftigende, geerdete Praxis.
Tapas: konsequentes, achtsames Handeln.
Abendliche Reflexion: Wo stehe ich – und wofür gehe ich los?
Der Januar 2026 lädt nicht zur Eile ein, sondern zur inneren Ausrichtung. Wer bereit ist, langsamer zu werden, genauer hinzuspüren und Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen, legt jetzt ein stabiles Fundament – für das Jahr 2026 und für einen neuen inneren Zyklus.



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